Arbeiten im Sommer

 

 

Im Sommer arbeitet der Winzer hauptsächlich im Rebberg. Das Wachstum der Reben, jedoch auch des Unkrauts, ist bei nassem und warmen Wetter enorm.

Es gilt die ausgesuchten Triebe in die Drahtpaare einzuschlaufen und wenn nötig anzubinden. Wenn die Triebe eine gewisse Länge haben und über das oberste Drahtpaar wachsen, werden sie mit einer Heckenschere abgeschnitten.

Abscheren
Nach der Blüte werden um die Traubenzone die Nebentriebe und unnötigen Blätter entfernt. Dies dient vorallem dazu, dass bei nassem Wetter die Trauben schneller abtrocknen und dass der Pflanzenschutz optimal in die Trauben eindringen kann.  Laubarbeiten

Damit im Rebberg möglichst optimale Bedingungen für die Nützlinge (Raubmilben) herrschen, braucht es eine permanente, natürliche Begrünung mit einem Blütenangebot. So wird nur jede zweite Reihe entweder mit dem Mulcher, dem Balkenmäher oder in Terrassen und kleinen Parzellen mit dem Fadenmäher gemäht.

 

Damit die Reben und vorallem die Tauben nicht von echtem und falschen Mehltau befallen werden, braucht es je nach Witterung in der Hauptwachsphase von Mai bis Juli ca. alle 14 Tage eine Pflanzenschutz-behandlung.

Rebarbeiten Sommer 017
Eis naeh Nach der Arbeit das Vergnügen: Was eignet sich dazu besser, als ein Glas spritziger Chasselas!